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ver.di gibt (DHL-) Delivery an Deutsche Post zurück

Retour – Marsch, Marsch!

ver.di gibt (DHL-) Delivery an Deutsche Post zurück

23.06.2015

Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post AG werden die Streikenden versuchen, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. In einer Aktion zeigen sie das Kernproblem auf: Die von der Post neu gegründeten Firmen DHL Delivery, die zu nichts anderem dienen, als die ausgehandelten Tariflöhne zu umgehen.Nach dem Motto „Mit Speck fängt man Mäuse“ versuchen die Arbeitgeber, die Beschäftigten unter dem Anreiz unbefristeter Arbeitsverträge mit niedrigeren Löhnen abzuspeisen. Und was man hinsichtlich Vertragstreue von der Konzernleitung zu halten hat, wird klar, wenn man sich die Vorgehensweise bei Privatvergaben von Zustellbezirken betrachtet. Auch darauf wird hingewiesen bei der Aktion am:
 
Mittwoch, 24. Juni 2015, 11:00 Uhr, Saarbrücken, Bahnhofstraße, Höhe Buchhandlung Thalia      
 
Zur Melodie des Elvis Presley – Songs „Return to sender“ (an Absender zurück) werden für jede neu gegründete DHL Delivery insgesamt 49 Umzugskisten aufgestellt und mit dem entsprechenden Aufkleber versehen. Auch die KollegInnen und Kollegen aus dem saarländischen Einzel- und Versandhandel, die zeitgleich mit den Beschäftigten der Deutschen Post AG um angemessene Verbesserungen kämpfen, werden ihre Solidarität zeigen und auf ihre eigenen Forderungen hinweisen.

Vor Ort werden ebenfalls sein:

  • Thomas Müller, Geschäftsführer des ver.di – Bezirks Region Saar Trier
  • Birgit Sperner, Leiterin des Landesfachbereichs Postdienste, Spedition und Logistik sowie
  • Steffi Recknagel, Leiterin des Landesfachbereichs Handel,  beide zuständig für den ver.di – Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland.

Insgesamt wird mit bis zu 400 Teilnehmern gerechnet.

„Was sich nach der Neugründung der DHL – Delivery noch alles an Verschlechterungen für die Kolleginnen und Kollegen ergeben wird, das kann man nach dem bundesweiten Arbeitseinsatz am Sonntag leider nur erahnen. Die Deutsche Post AG scheint zurzeit vor keinem Mittel mehr zurückschrecken zu wollen, um die Profite zu erhöhen - zugunsten der Aktionäre, aber zu Lasten einzig und alleine der Beschäftigten! Das können wir nicht mehr akzeptieren“, so Tanja Lauer, die zuständige Gewerkschaftssekretärin im ver.di Bezirk Region Saar Trier.
 
Nähere Informationen erhalten Sie von:
Tanja Lauer
Gewerkschaftsekretärin Bezirk Region Saar Trier
Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik
St. Johanner Str. 46
66111 Saarbrücken
Tel.:                (06 81) 9 88 49 – 2 30
mobil:             (01 60) 3 68 22 27
mail:               tanja.lauer@verdi.de

Pressekontakt

Jürgen Holzhauser St. Johanner Str. 49
66111 Saarbrücken
Mail: Juergen.Holzhauser@verdi.de
Telefon: 0175 9676077